Rhein-Meeting 2020

Rhein-Meeting 2020

Unter dem Titel „Alles wirkliche Leben ist Begegnung” (M. Buber) wird vom 6. bis 8. März 2020 im Kölner Maternushaus das siebte Rhein-Meeting stattfinden. Das Rhein-Meeting stellt einen Versuch dar, mit Menschen unterschiedlicher Provenienz in Dialog zu treten über grundlegende Fragen unseres Zusammenlebens. Vorträge, Podiumsdiskussionen, Kunst und Musik bilden das Rahmenprogramm für das Miteinander. Das Podium ist international besetzt, viele Beiträge werden simultan ins Englische, Italienische und Holländische übersetzt.

Das ganze Wochenende steht unter einem inhaltlichen Schwerpunkt, der durch unterschiedliche thematische Zugänge vertieft wird. Im Jahr 2014 haben wir unter dem Titel: „Europa – Identität oder Strategie?“ begonnen; davon ausgehend folgte im Jahr 2015 „Das Wagnis der Erziehung“. In den folgenden Jahren ging es um die Themen Freiheit und Menschsein („frei! wozu?“ (2016); „Ein Mensch zu sein, das interessiert mich“ A. Camus (2017)) sowie die Frage nach Gewissheit im Leben („Woher wissen wir denn, dass zwei und zwei vier ist?“ (G. Orwell) (2018);  „Ein denkendes Herz“ (2019)). Immer wieder wurde dabei auf die Bedeutung von Begegnungen im menschlichen Leben verwiesen. Susanna Tamaro sprach 2019 in ihrem Beitrag von der „Kunst der Begegnung“ , die, wie Pater Mauro-Giuseppe Lepori betonte, auch der Vorbereitung bedarf. In diesem Sinne knüpft das kommende Rhein-Meeting thematisch an die vergangenen Jahre an.

In den Worten von Martin Buber spiegelt sich gleichzeitig das Grundanliegen des Rhein-Meetings wider, das ein Ort sein möchte, an dem Menschen zusammen kommen, nicht nur zum Austausch, sondern um sich durch die Begegnung mit dem anderen und die Erfahrung, die er mitbringt, verändern zu lassen. 

Weitere Informationen zu Thema, Referenten und Programm der vergangenen Editionen finden Sie im Archiv.